Gesundheit braucht Routinen: Warum dein Körper nicht „zwischendurch“ gesund wird!

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bahu – die Bewegungsschule in Emsdetten

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Wie Routinen in Bewegung & Nervensystem echte Gesundheit schaffen

Neulich auf der Straße: Eine Kundin kommt auf mich zu, lächelt und fragt mich dann: „Ach Lena, sag mir doch mal eben, welche Übung ich machen kann?“.

Mal eben. Noch schnell. Zwischendurch.

Und ich dachte mir: „Genau da liegt das Problem!“

Viele Menschen glauben, sie könnten sich mal eben im Vorbeigehen um ihren Körper kümmern. Eine Übung hier, ein bisschen Dehnen da – und dann wieder zurück in den getakteten, schnellen, unbewussten Alltag. Als könnte man Gesundheit einfach abhaken wie einen Punkt auf der To-do-Liste. Aber so funktioniert der Körper nicht. Und vor allem: So funktioniert dein Nervensystem nicht.

Der Körper tickt nicht wie deine Einkaufsliste

Unser Alltag ist durchgetaktet. Während du deine Zähne putzt, denkst du schon an den ersten Termin, beim Kaffee kochen checkst du Mails und beim Spülmaschine ausräumen gehst du gleichzeitig die Einkaufsliste im Kopf durch … .
Multitasking nennen wir das. Effizienz. Produktivität.

Dein Nervensystem nennt es Overload.

Dein Körper ist den ganzen Tag über allen möglichen Umweltreizen, Gedankenspiralen und Stresspunkten ausgesetzt. Und irgendwann sagt dein Nervensystem einfach: „Ey, Alter, ich hab keinen Bock mehr.“

Und dann kannst du nicht mal eben im Vorbeigehen eine Übung machen und erwarten, dass alles wieder gut ist.

Aus eigener Erfahrung: Schnelle Fixes funktionieren nicht

Ich sage das aus eigener Erfahrung: Wer glaubt, dass man Symptome, Schmerzpunkte oder körperliche Beschwerden nebenbei beseitigen kann, wird scheitern. Das ist das gleiche Muster wie immer schnell, schnell, schnell. Neben allem anderen soll der Körper auch noch „gesund werden“.

Aber Regeneration braucht Zeit. Rehabilitation braucht Raum. Und Wohlbefinden entsteht nicht zwischen Tür und Angel.

Es braucht Routinen. Es braucht Habit Building. Es braucht die ehrliche Einsicht, dass du dir im Alltag bewusst Inseln schaffen musst, oder schaffen willst, die dir guttun.

Tipp:

Bist du bereit deine ganz eigene Insel in deinem Alltag zu schaffen? Dann könnte unsere 21-Tage-„Unverhandelbar“-Challenge genau das Richtige für dich sein.

Ab dem 12. Januar 2026 bekommst du täglich kleine Impulse, Erinnerungen und ganz viel Motivation! Alles natürlich kostenlos und unverbindlich.

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Deine Inseln im Alltag

Diese Inseln können ganz unterschiedlich aussehen. Vielleicht machst du aktiv Übungen, die zu dir passen. Vielleicht ruhst du dich auch mal passiv aus, so, wie es sich gerade für dich stimmig anfühlt.

Aber am Ende geht es um mehrere Stellschrauben, die zusammenspielen:

  • Bewegungshygiene: Integriere regelmäßige Bewegung, die fest in deinem Alltag verankert ist und nicht nur ein „Projekt“, sondern Teil deines Lebens ist. Ob Krafttraining, Schwimmen, Yoga, Radfahren, Fechten oder Fußball, mache das, was auch immer dir Freude bereitet.
  • Ernährung: Du kannst nicht den ganzen Tag Pizza und Pommes in dich reinstopfen und dich dann wundern, dass dein Körper schreit, selbst wenn du dich bewegst. Nährstoffe sind wichtig. Ausrufezeichen! ☺️
  • Schlaf: Du brauchst genug und vor allem gesunden Schlaf. Das ist nicht verhandelbar.
  • Nervensystemische Sicherheit: Du sollst dich in deinem Körper wohlfühlen, aber auch in deiner Umgebung, damit du überhaupt wahrnehmen kannst, ohne ständig im Überlebensmodus zu sein.

All das zusammen sorgt dafür, dass es dir einfach gut geht.


Ohne Wenn und Aber: Du bist wichtig

Ich kenne das selbst. Wir alle kennen das. Diese „Wenn und Abers“, die sich einschleichen. „Wenn ich Zeit habe…“, „Aber zuerst muss ich noch…“.

Und dann fällt etwas sehr Wichtiges hinten runter: Du.

Bei Bahu versuchen wir, dass Menschen sich selbst wieder wichtiger nehmen. Dass sie sich selbst wieder sehen und sich selbst priorisieren, auch wenn das manchmal wehtut.

Wachstumsschmerz ist schmerzhaft. Auch dann, wenn du dich selbst priorisierst und eben nicht zuerst dein Kind, deinen Hund, deine Familie, deinen Partner oder deine Partnerin.

Sondern sagst: Das ist jetzt meine Zeit. Mit mir.

Und weißt du was? Am Ende haben alle etwas davon. Weil du durch diese Zeit Energie ziehst. Weil du dadurch wieder zu dir kommst. Und weil du dadurch überhaupt erst in der Lage bist, für andere da zu sein.

Es funktioniert nicht im Vorbeigehen

Um jetzt nochmal auf den Anfang zurückzukommen: Nein, es gibt nicht die eine Übung, die du mal eben schnell machen kannst.

Gesundheit ist etwas, das erarbeitet wird. Das sich durch Routinen bildet. Das entsteht, wenn du dir wirklich überlegst: Wie schaffe ich es, mir regelmäßig Zeit zu nehmen? Auch wenn es nur 10 oder 20 Minuten sind.

Das ist meiner Meinung nach das größte Problem unserer Zeit: Wir nehmen uns einfach nicht mehr Zeit für uns. Und daran werden wir krank.

Stress macht krank. Und dann spinnt irgendwann die Verdauung, dann spinnt der Rücken, dann der Nacken und dann der Schlaf.

Der Körper wird nicht zwischendurch gesund. Er braucht Raum. Zeit. Routinen.


Meine Frage an dich

Wann hast du dir das letzte Mal einen unverhandelbaren Termin mit dir selbst in den Kalender geschrieben und ihn auch wirklich eingehalten?

Ich bin gespannt, was du dazu denkst. Schreib’s mir gerne in die Kommentare oder teile deine Gedanken mit mir. 💬

Bereit, es wirklich anzugehen?

Wenn du gerade nickst und denkst: „Ja, ich will das ändern. Ich will mir endlich diese Zeit nehmen“, dann mach bei unserer „Unverhandelbar“-Challenge mit.

21 Tage, in denen du dir jeden Tag eine feste Verabredung mit dir selbst in den Kalender schreibst. Und sie einhältst. Ohne Wenn und Aber.

Du bekommst tägliche Impulse, Erinnerungen und Motivation. Du gehörst einer Community an, die mit dir durchzieht. Am Ende hast du nicht nur eine Routine entwickelt, die bleibt, sondern kannst dich auch noch auf ein kleines Geschenk von mir freuen!

Start: 12. Januar 2026
Anmeldung: Kostenlos und unverbindlich.

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Weitere Informationen

Wie ist es bei dir?

Denn dein Körper wird nicht zwischendurch gesund. Aber mit den richtigen
Routinen fängt Veränderung an.

Bist du dabei? 💛

Bewegte & sonnige Grüße, 

Lena 

6 Antworten

  1. Danke für deinen Blog-Artikel und die kommende Unverhandelbar-Challenge!
    Ich habe mir tatsächlich noch nie „Zeit für mich“ im Kalender eingetragen. Vielleicht wäre es eine Möglichkeit. Allerdings springt direkt mein „Alarmsystem“ an, wenn zu viele Termine in meinem Kalender stehen. Und das wäre ja schon wieder ein Termin mehr. Ich gehe daher aktuell den Weg, dass ich darauf achte, Zeiten und manchmal auch Tage komplett ohne Termine, Verabredungen und to dos zu haben. Kein Druck. Zeit für lesen, Sport, Nickerchen, Natur oder eben doch eine spontane Verabredung, wenn mir danach ist.
    Ich freue mich auf die Challenge, weil meine Inseln noch nicht täglich integriert sind und ich fühle, dass mir das helfen würde. 🙂

    1. Hey Anna, ja, das kann ich gut verstehen. Die Idee einfach keine Termine einzuplanen ist doch auch super smart! Dennoch braucht unser Körper auch kleine Inseln im Alltag. Vielleicht wäre eine andere Kalenderfarbe eine Idee, um so den für dich positiven Termin von den Alltagsterminen abzuheben? Schön, dass du dabei bist!

  2. Ich denke, dass es viele gibt, die eine „nur Zeit für mich“ nicht einplanen, mich eingeschlossen, auch wenn das Training bei Dir eigentlich ja schon eine Zeit nur für mich ist. Der Versuch das wirklich regelmäßig einzuplanen, klappt nicht immer, leider… Die Challenge kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, danke dafür und für vieles andere..

    1. Hey Jutta, da freue ich mich. Vieles ist Training, Üben, Geduld und Wiederholung. So auch „Zeit für mich einplanen“. Ob das jetzt Training ist, ein Kaffee in der Sonne oder 5 bewusste Atemzüge, alles ist genau das: Zeit für dich.

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